Alles Scheiße, aber wenn man nüchtern überlegt, wendet sich das Meiste doch noch zum Guten. Ich hatte gerade die Matratze vom kaputten Bett gehoben, auf den Boden gelegt und den Schlafsack von Matthias ausgebreitet. Dann geduscht, damit ich am Vormittag die Haare nicht waschen muss (Fön fehlt noch) und irgendwie wurde es mir insgesamt etwas wohler ums Herz. Morgen beginnt die Arbeit, ich werde heute warm schlafen, ich werde auch rechtzeitig ins Bett gehen, was wiederum heißt, dass ich ausschlafe. Die Frau Vermieterin darf alles in der Wohnung reparieren, ich werde langsam nach einem Nachmieter suchen. Nach Ostern kann ich mit dem ganzen Krempel, den ich mitbringe, etwas Vernünftiges machen, ich habe dann auch erstmal ein Auto für eine gewisse Zeit. Ende April oder vielleicht sogar eher kriege ich DSL und Telefon, was meinen Kontakt zur Außenwelt verbessern sollte. Ich werde mich hoffentlich wieder wie ein voller Mensch fühlen. Auf einmal sehe ich so manches positiv. Ein gutes Signal? Wer weiß. Es wird aber alles wieder gut.