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Bachelor

Es ist endlich vollbracht. Letztes Kolloquium absolviert, letztes Zertifikat erworben. Ich bin nun ein Bachelor of Science, drei Semester zu spät. Ich bin trotzdem stolz und vor allem erleichtert. Das (Berufs-)Leben kann nun endlich vollwertig beginnen.

Aber erst einmal ausschlafen! :-)

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Ob das gut geht? Teil II

Kaum habe ich im letzten Beitrag darüber geschrieben, wie die Technik einerseits die Verbindungen zwischen Menschen fördert, aber andererseits die menschliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht einschränkt und so die Vereinsamung vorantreibt, kommt das hier in die Nachrichten. Dazu fällt mir echt nichts mehr ein. Ich kann es noch nicht mal im Kopf einordnen, außer im Bereich “Die Welt ist einfach verrückt geworden”. Wie oft wird der Film dann eigentlich angehalten, weil diverse Leute auf Klo müssen? Doch das ist eigentlich nicht das Hauptproblem. Der Begriff “sozial” wird einfach demnächst in “asozial”, “sozial” und “pseudo-sozial” aufgeteilt, wobei die beiden Ersten schon bekannt sind und das Letztere eine Art Symbiose von den anderen sein könnte: Bei Mama im Keller wohnen, kein Tageslicht sehen, nur am Bildschirm sitzen, sich entsprechende Fettmassen aneignen und trotzdem viele “Freunde” haben. Kommt bekannt vor? WoW lässt grüßen, nur dass diesmal die Virtualisierung den Bereich des PCs verlässt und auf den Fernseher wandert, d.h. anstatt der doch recht begrenzten Menge an Computer-Freaks wird dem Phänomen nun die breite Masse ausgesetzt. Es ist bloß (zum Glück) äußerst zweifelhaft, dass dieses Feature zahlenmäßig nennenswertes Publikum haben wird. In 50 Jahren vielleicht, aber bis dahin ist die soziale Kultur in heutiger Form eh gestorben bzw. unwiedererkennbar gewandelt.

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Ob das gut geht?

Die Technik ändert unsere Verhaltensmuster. Beim Konzert von Knorkator am Sonntag im Nürnberger “Hirsch” stand ich in der Nähe eine äußerst hübschen Mädels. Ich habe es selbstverständlich nicht geschafft, irgendeine Art Kontakt aufzunehmen, allerdings hatte ich vermutet, dass die Videos, die sie beim Konzert mit der Digicam gedreht hatte, unweigerlich bei YouTube landen werden. Und siehe da, so ist es! Aufgrund der Kameraposition kann ich mit gewisser Sicherheit behaupten, dass sie das ist, Profilalter bei YouTube ist mit 19 angegeben und soweit ich urteilen kann, passt das zu ihr. Ich könnte jetzt rein theoretisch per YouTube alles nachholen, was ich beim Konzert versäumt habe! Über sowas bin selbst ich als Technikfreak irgendwie erschüttert. Es ist definitiv schön, dass sowas heutzutage geht, aber irgendwie ist das auch nicht wirklich normal, oder?

Liebe IKEA,

23. November 2007 Nikolai Prokoschenko 1 Kommentar

wie man sicherlich aus meinem vorigem Eintrag schließen kann, war ich heute in Deinen Räumlichkeiten unterwegs, um heimischen Komfort zu gewährleisten. Allerdings nicht nur heute, sondern auch gestern und musste dabei leider feststellen, dass Dir noch so manches über Service und Kundenwünsche beigebracht werden müsste. Denn so leid es mir tut, gibt es noch Leute wie mich, die über keinen eigenen Wagen verfügen und die Zeit anderer Leute schätzen. Allerdings bist Du, IKEA, nicht in der Lage eine elementare Dienstleistung anzubieten: gekaufte Ware mehrere Tage lagern. Selbst die “Domäne” kann das und die sind genauso ein Mitnahmemarkt wie Du. Also, wo liegt das Problem? Willst du gar nicht viele zufriedene Kunden haben? Merke Dir: diejenigen, die du auf solche Weise verlierst, werden später, wenn sie wesentlich mehr Geld zur Verfügung haben, woanders einkaufen. Und wenn du ihnen noch einige Fertigküchen verkaufen willst, solltest du daran arbeiten, alle zufrieden zu stellen und nicht nur die, die in Dein Konzept passen.

Viele Grüße,

Nikolai.

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Die Segen der Zivilisation

So, nun liege ich wieder auf meinem Pseudo-Bett alias Luftmatratze, Notebook im Schoß und dachte, ich könnte mal wieder was zum Thema schreiben. Einfach mal vom langen Pläneschmieden (habe so an die 14-15 Themen in meinen Entwürfen) Abstand nehmen und zur Beschreibung des “einfachen Lebens” zurückkehren. Wo ich doch seit gestern wieder Internet habe…

Und dieses einfache Leben sieht in etwa so aus: Im Moment bin ich gerade völlig fertig. Zum Glück hat das neue Team bei der Arbeit eher weniger dazu beigetragen (dort ist gerade alles recht entspannt für mich), das liegt eher daran, dass ich vorhin zwei Stunden lang vier Möbelstücke von IKEA zusammengebaut habe. Die waren bitter nötig, denn die neue Wohnung hatte bisher nicht gerade durch Ausstattung geglänzt und da hat mich ein Kollege heute freundlicherweise nach Fürth zum dem Schwedenladen gefahren, nachdem ich meinen Ex-Nachbarn, mit dem ich eigentlich fahren sollte (und nicht nur zu IKEA) ab Donnerstag nicht mehr erreichen konnte. Hätte ich den erreicht, hätte ich auch endlich meinen PVC-Boden abholen können, der schon seit 1,5 Wochen bezahlt, aber eben noch nicht abgeholt ist. Nunja, selbst ohne Boden habe ich jetzt genug Neues in der Wohnung: einen Schreibtisch (VIKA AMON + viermal VIKA CURRY in sibler), einen Rollwagen (GOLIAT), einen Couchtisch (LACK) und ein TV-Regal (FRÄRKE), das in meinem Fall die ganze Kleintechnik wie Router und DSL-Modem aufnehmen soll. Darüber hinaus liegt woanders noch ein kleiner Nachttisch für mich bereit und einen Spiegel fürs Bad habe ich auch schon. Alle Erwähnten Möbelstücke sind in der Farbrichtung “Birke” gehalten, genau wie meine Bücherregale von vor drei Monaten, was hoffentlich gut zu meinem eher dunkel-rot-braunem Boden kontrastieren wird. Eine Couch habe ich bislang nicht, damit kann ich mir aber auch etwas Zeit lassen. Das sollte es dann möbeltechnisch gewesen sein, aber es fehlt noch jede Menge Kleinkram…

Jedenfalls was dieses Gedrehe und Geklopfe recht anstrengend, aber nun stehen die alle hier zusammengestellt, allerdings muss ich vorher noch so einiges aus dem Weg räumen, bevor sie ihre Plätze einnehmen können. Aber dem werde ich mich erst morgen widmen, da werde ich auch noch Kabel legen, Kisten und Säcke entpacken, evtl. Waschen, kurz: alles machen, damit die Wohnung wieder etwas bewohnbarer ist. Ich fühle mich hier zwar auch so gut, aber manche Sachen fehlen mir dann doch noch. Aber nicht mehr lange — ab morgen wird alles wie vorher; nur besser.

Besichtigungen

So, zwei “Bewerber” um die Wohnung sind gerade weg. Einer davon kommt wahrscheinlich, aber nicht 100%ig als Nachmieter in Frage, das ist doch schon mal was. Außerdem weiß ich nun, dass es in Erlangen gerade sehr schlecht um Wohnungen steht, also habe ich wohl noch gute Chancen, diese Wohnung bis Ende des Jahres wegzubekommen. Morgen kommen noch zwei Leute vorbei, bin schon mal sehr gespannt, was im Endeffekt daraus wird.

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Neue Blogausrichtung

Seit ich einen Blog habe, habe ich bemerkt, wieviele Ideen und Themen ich behandeln könnte. Die meisten davon betreffen entweder die Technik oder die aktuellen Geschehnisse im Land — ist aber nur verständlich, da das eigene Leben meistens nicht so spannend ist, wie das Leben eines ganzen Planeten. Ich wollte auch mal für meine technischen Einträge eine separate Seite einrichten, doch die Idee habe ich fürs Erste verworfen. Ich wollte auch mal drei Sprachen verwenden, Deutsch, Englisch und Russisch. Bis vor kurzem habe ich mich aber strikt daran gehalten, alles auf Deutsch zu verfassen. Die will ich jetzt Stück für Stück ändern.

Es sieht so aus, dass ich alles “in einen Topf werfen” werde, d.h. die Unterscheidung der Artikel wird vorerst nur über Tags erfolgen, eine bessere Sprachenunterstützung kommt etwas später, sobald ich verstanden habe, wie sie funktioniert und vor allem, wie ich will, dass sie funktioniert. Also wenn für jemandem von euch die Thematik mancher Einträge völlig fremd erscheint, ignoriert sie einfach erst einmal. Es wird ja auch eher so sein, dass Deutsch die Erstsprache sein wird, d.h. für alles, was mein Leben betrifft. Englisch wird eher für technische Themen genommen werden und Russisch kommt bei Themen dran, die nur für russischsprachige verständlich sind.

Das Design des Blogs werde ich nach und nach an meine Bedürfnisse anpassen, genauso werden manche Features kommen und gehen. Ich hoffe, ihr kommt mit den Veränderungen klar und ich schrecke euch dann nicht viel zu sehr von meinem Geschreibsel ab.

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Ruhiger Freitag

Was soll schon groß passieren… Die erste Wohnungsbesichtigung ist abgesagt worden, allerdings war das schon unter der Woche klar, die anderen drei stehen noch. Meine Vermietering zeigte sich am Telefon deutlich verunsichert, damit hatte sie wohl nicht gerechnet, bin echt gespannt, was sie sagt, wenn ich ihr einen Nachmieter präsentiere. Aber so hatte ich eben am Vormittag nichts zu tun und habe mich dann in die Stadt begeben. Pfandflaschen abgeben, etwas essen, bei der Bank vorbeischauen, etwas durch die Gegend laufen, die neue Wohnung noch einmal “besuchen” etc. Wenn der Sonntag und Montag schon so stressig werden, sollte ich wenigstens den Tag heute und morgen genießen. Und ich habe sogar wieder Lust aufs Programmieren, d.h. auch außerhalb der Arbeit. Noch ist nicht viel passiert, aber ich versuche ja auch einen Querstart in manche mir bis hierhin unbekannte Bereiche der aktuellen Technik hinzulegen, das ist halt nicht so einfach. Ich merke, dass ich schon recht lange nichts mehr nebenbei gemacht habe — aber das wird schon wieder irgendwann…

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Alles neu macht der … November?!

Tja, so kann es gehen. Einen ganzen Monat lang habe ich nichts geschrieben und im Monat davor ist auch nicht so viel zusammengekommen. Positiv ist aber, dass ich jetzt quasi zurückkomme, vor allem weil dass das heißt, es hat mir doch noch Spaß gemacht, etwas zu schreiben.

Eigentlich wollte ich zum “Neustart” nur meine Blogging-Software wechseln, da Serendipity mir doch nicht wirklich gefallen hat (WordPress überzeugt mich übrigens auch nicht, dazu später irgendwann mal mehr). Doch daraus wurde nichts oder vielleicht besser gesagt: viel viel mehr.

  • Gestern Abend, d.h. in der Nacht auf den 1. November, habe ich die aktuelle Version von WordPress auf meinem Server installiert und die alten Einträge migriert (sie werden aber noch angepasst werden müssen).

  • Am Montag, dem 5. November um 9 Uhr fange ich in einem neuen Team zu arbeiten an. Ich bin immer noch bei der selben Firma, immer noch ein externer Mitarbeiter von Siemens, ich muss allerdings nicht mehr nach Forchheim fahren, sondern bloß in die Innenstadt von Erlangen.

  • Am selben Montag, dem 5. November um 16:30 unterschreibe ich bei der städtischen Wohnbaugesellschaft einen Mietvertrag für eine kleine, hübsche, frisch sanierte Wohnung in einem “Studentenhaus”, die mich rund €200 weniger pro Monat kosten wird und die schlappe 1300 Meter von meinem neuen Einsatzort liegt. Das habe ich alles meinem Nachbarn zu verdanken, über Anzeigen wäre ich an die nie und nimmer rangekommen.

  • Am Sonntag, dem 4. November um 12 Uhr und an dem schicksalsträchtigen Montag, dem 5. November um 17:30 und 20 Uhr kriege ich je einen Interessenten für meine jetzige Wohnung zu Besuch.

  • Zum 15. November kann ich in meine neue Wohnung einziehen, mit etwas Glück zieht am selben Tag jemand in meine aktuelle Wohnung ein.

Mit anderen Worten: wenn das alles so klappt (und unsicher ist eigentlich nur die Nachmieter-Situation in der jetzigen Wohnung), könnte ich ab Mitte November alle meine Sorgen in Bezug auf Erlangen endgültig ad acta legen. Mehr Zeit, mehr Gemütlichkeit, evtl. mehr Geld (falls ein Nachmieter kommt), mehr Kontakte, was will man eigentlich mehr vom Leben?

Drückt mir die Daumen, dass alles so eintrifft, wie ich es will. Ich halte euch auf dem Laufenden und schreibe demnächst auch zu anderen Themen.

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Der gute Paul

Interessantes über Paul Graham.

Any sufficiently complicated developer contains an ad hoc, informally-specified, bug-ridden, slow implementation of half of Paul Graham.

Damit kann sich Chuck Norris nicht messen… :)

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